Kategorie: Podcast

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Folge #148 – Medizininformatikinitiative (MII)

Die Medizininformatikinitiative (MII) gibt es in der ersten Förderphase schon seit 2018 und gerade ist die zweite Förderphase (Ausbau- und Erweiterungsphase) gestartet. Höchste Zeit, um auch bei uns im Podcast mal darüber zu sprechen. Weil es so viel zu besprechen gibt, sind dieses Mal gleich zwei Gäste dabei, die seit Beginn aktiv in die MII eingebunden sind: Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch und Prof. Dr. Thomas Ganslandt aus Erlangen.

In aller Kürze sprechen wir über Strukturen und Akteure, nennen die Konsortien und gehen vor allem auf die Aspekte der Förderphase 2023 (Use-Cases) ein, ehe wir einen Ausblick geben, wie es in den kommenden Jahren weiter geht.

Wer noch mehr über die MII wissen möchte, kann sich auf der DMEA in Halle 4.2 am Stand D-118 informieren.

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Folge #147 – Digitalgesetz und Gesundheitsdatennutzungsgesetz

Wenn das Bundesgesundheitsministerium seine Gesundheitsstrategie vorstellt und zwei wichtige Gesetze rund um das Thema eHealth ankündigt, dann müssen wir vom eHealth-Podcast natürlich auch unseren Senf dazu geben. Konkret geht es um das Digitalgesetz und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz. Gesundheitsminister Lauterbach hat beide Gesetze in einer Pressekonferenz vorgestellt. Und beide Gesetze bringen Neuerungen, auf die viele gewartet haben. Denn neben einer Opt-Out-Lösung für die elektronische Patientenakte, soll jetzt auch die gematik neu aufgestellt werden. Auch für die forschenden Institutionen und Firmen ist etwas in der Wundertüte.
Es kommt also neuer Schwung in das Digitalisierungs- und Telematik-Projekt. Renato und Christian stellen die einzelnen Punkte vor, geben einen Überblick über alles, was sich in Zukunft ändern soll und bewerten das Ganze natürlich auch.

Anmerkung: Ein netter und aufmerksamer Hörer hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass in ca. in Minute 21 der Begriff “Pseudonomisierung” falsch genutzt wurde. Gemeint war mit der missverständlichen Passage, dass durch die „Forschenden“ keine Rückschlüsse auf die Probanden/Menschen gezogen werden können. Diese Rückverfolgbarkeit wird/sollte bei dem neu zu gründenden Institut liegen, sodass die Daten natürlich pseudonomisiert sind, sich aber für die Forschenden „anonym darstellen“, ergo für diese nicht rückschließbar sind. Sollte dann eine etwaige Depseudonomisierung notwendig sein, würde das auch über dieses Institut laufen (z.B. wenn es ethisch nicht vertretbar wäre, die Probanden/Menschen bei neuen Erkenntnissen nicht auf etwas hinzuweisen, siehe damals Lipobay).

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Folge #146 – Master Patient Index (MPI)

“Der Master Patient Index ist eine Softwarelösung zur Zusammenführung von Identitätsrepräsentationen” sagt unser heutiger Gast, Oliver Heinze, beim Blick auf das Thema MPI. Bei den zahlreichen Vernetzungs Projekten im Gesundheitswesen stellt sich immer wieder die Frage, wie Patient:innen eindeutig identifziert werden können. Das Thema Identität haben wir bereits in Folge #139 adressiert, nun widmen wir uns der Frage, wie Identitätsrepräsentationen zusammengeführt werden können.

Wir erläutern, was der MPI ist und gehen auf Chancen und Barrieren in der Umsetzung ein.  Gegen Ende wird es kurz etwas technischer, wenn der Zusammenhang zum IHE-PIX-Profil erläutert wird, ehe ein kurzer Ausblick gegeben wird (zu IHE XDS verweisen wir auf Folge #11).

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Folge #145 – Update zur Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur wird gerne die “Datenautobahn für Gesundheitsanwendungen” genannt und ist die Umgebung, in der Anwendungen wie TIM, KIM, ePA und weitere leben, die wir alle schon im Podcast besprochen haben.

Sowohl die TI als auch die auf ihr basierenden Anwendungen sind häufigen Änderungen unterworfen, seien es Terminverschiebungen durch Gesetze, funktionale Anforderungen oder einfach Anpassungen an den Stand der Technik. Bei der TI auf dem aktuellen Stand zu bleiben, ist gar nicht so einfach. Deswegen haben wir in dieser Folge jemand zur Hilfe geholt, der in jeglicher Hinsicht bestens informiert ist: Mark Langguth. Mit ihm bespricht Christian, warum sich wo welche Änderungen ergeben haben und warum manche Regelungen/Festlegungen so krude aussehen, wie sie sind.

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Folge #144 – DEMIS

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Sind die Gesundheitsämter für das nächste Virus gerüstet? Dazu braucht es neben Personal und finanziellen Ressourcen vor allem Daten und Geschwindigkeit. Beides ist mit Papierakten und Fax-Geräten nicht wirklich zu erreichen. Hilfreich sind digitale Prozesse und gute Schnittstellen. Wie gut, dass mit dem Infektionsschutzgesetz die Anforderungen an den Infektionsschutz  und dessen Management modernisiert wurden. Daraus entstanden ist das Deutsche Elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS), das wir in diesem Podcast genauer unter die Lupe nehmen möchten. Neben den allgemeinen Eigenschaften und Anforderungen schauen wir dem System auch technisch etwas unter die Haube. Auf größerer Flughöhe haben wir das Thema auch schon mal in der Folge #113 mit Gästen besprochen. Nun gibt es ein kurzes viertelstündiges Update über den aktuellen Stand.

Hinweis / Erratum: Im Podcast hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Fälschlicherweise wurde behauptet, dass SORMAS fortgeführt wird. Da der Bund zum Ende des Jahres seine Finanzierung für das SORMAS-Projekt eingestellt hat, pflegt und kuratiert seit dem Jahreswechsel nun die gemeinnützige SORMAS-Foundation die Software. Inwieweit das Programm also weiterhin eingesetzt wird, bleibt abzuwarten. Vielen Dank an Torge Korff für den Hinweis. Sein Podcast zu dem Thema ist unten verlinkt. 

Links:

– Allgemeine gematik-Webseite über DEMIS: https://www.gematik.de/anwendungen/demis/
– Fachportal der gematik zu DEMIS: https://fachportal.gematik.de/informationen-fuer/gesundheitsaemter-labore#c3532
– Gesundheitsamt 2025: https://gesundheitsamt-2025.de/angebote/demis
– WIKI auf den RKI-Seiten zu DEMIS: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IfSG/DEMIS/DEMIS_node.html
– Fraunhofer-Projekt FOKUS: https://www.innovationszentrum-telehealth.de/go/telehealth_demis
– Infektionsschutzgesetz: https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl117s2615.pdf%27%5D__1672831862928

– Podcast “Keine Faxen” von Torge Korff zum Thema “Digitalisierung im öffentlichen Gesundheitswesen”: https://anchor.fm/keinefaxen/episodes/07—Zwischenruf-1-Tag-der-deutschen-Einheit-e1oa192

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Folge #143 – TIM, der TI-Messenger

So, neue Folge, diesmal der TI-Messenger. Eigentlich hatten wir gehofft, dass jetzt ChatGPT unsere Blogeinträge schreiben kann, aber die Ergebnisse klangen sprachlich alle super, inhaltlich war das aber eine Katastrophe.

Bernhard und Christian sprechen über TIM, den TI-Messenger:
– Was ist Matrix, also das zugrunde liegende Protokoll?
– Wie ist die Infrastruktur aufgebaut und wer kann alles mitmachen?
– Welche Anwendungsbeispiele gibt es?

Viele Grüße und entspannte Feiertage

Shownotes:

  • Gematik zum TIM: https://www.gematik.de/anwendungen/ti-messenger/
  • Mark Langguth auf Youtube zu TIM: https://www.youtube.com/watch?v=Me_9Yba6fwU
  • Matrix Protokoll: https://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_(Kommunikationsprotokoll)

 

PS: Das hier hat ChatGPT erzeugt:

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich über den TI-Messenger der gematik sprechen, eine Plattform für sicheren Datenaustausch im Gesundheitswesen. In unserer neuesten Folge des eHealth-Podcasts haben Bernhard und Christian das Thema ausführlich besprochen und erklärt, wie das Matrix-Protokoll, auf dem der TI-Messenger basiert, funktioniert.

Der TI-Messenger ist eine Anwendung, die auf dem sicheren Matrix-Protokoll basiert und von der gematik, dem Zentralinstitut für die Krankenkassen in Deutschland, entwickelt wurde. Mit dem TI-Messenger können sich Gesundheitsdienstleister und Krankenkassen sicher und verschlüsselt miteinander austauschen, wodurch die Übertragung sensibler Patientendaten gewährleistet wird.

Das Matrix-Protokoll, auf dem der TI-Messenger basiert, ist ein offenes Protokoll für dezentralen Austausch von Nachrichten und Daten. Durch die dezentralisierte Struktur bietet es eine hohe Sicherheit und Flexibilität, da kein zentraler Server angreifbar ist und Nutzer jederzeit von einem Server zum anderen wechseln können.

Der TI-Messenger kann von allen Akteuren im Gesundheitswesen genutzt werden, die an der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beteiligt sind, wie beispielsweise Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen. Mit dem TI-Messenger können diese Akteure sicher miteinander kommunizieren und Daten austauschen, wie beispielsweise Rezepte, Arztbriefe und Laborwerte.

Insgesamt bietet der TI-Messenger eine sichere und zuverlässige Plattform für den Austausch von sensiblen Gesundheitsdaten im Rahmen der elektronischen Gesundheitskarte und trägt so zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick in den TI-Messenger und das Matrix-Protokoll geben und wünsche Ihnen viel Spaß bei der Hörung unserer neuesten Podcast-Folge.

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Folge #142 – Das eRezept

Die erst zum 01,09. gestartete Roll-Out-Phase zum eRezept ist vorerst pausiert. Ein guter Zeitpunkt, um auf diese Testphase zurückzublicken und Prozesse sowie Einlösungswege in den Blick zu nehmen. Wie viele (Zahn-)arztpraxen sind bereits dabei? Wie viele eRezepte wurden eingelöst? Was sind die wesentlichen Vorteile für Ärztinnen und Ärzte? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert diesmal Sebastian Zilch, Unterabteilungsleiter für gematik, Telematikinfrastruktur und eHealth im BMG.

Im Gespräch mit Bernhard nennt Sebastian aktuelle Herausforderungen und versucht zu skizzieren, wie trotz Startschwierigkeiten aus dem eRezept eine Erfolgsgeschichte werden kann.

 

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Folge #141 – KHZG-Special: Fragen an das BAS

In einer weiteren Folge aus der Reihe eHealth-Podcast befragt Bundesministerien zum KHZG:

Wir sprechen mit Leonard Herbst, Leiter des Referat 312 des Bundesamts für Soziale Sicherung. Sein Referat ist unter anderem zuständig für Krankenhausstrukturfonds und den Krankenhauszukunftsfonds. Das BAS spielt eine zentrale Rolle im Rahmen des KHZG und Christian bespricht dort unter anderem folgende Fragen:

– Bleibt der Zeitplan so bestehen oder gibt es eine Verlängerung? Wie ist Ihre Einschätzung dazu?
– Wie ist das Vorgehen bei inhaltlichen Änderungen?
– Nachweis eigener Personalkosten?
– Neuigkeiten zum Malus? Zeitverschiebung?
– Was wird an Projektdokumentation wie erwartet?
– Wann ist mit einer Bearbeitung aller Anträge zu rechnen?
– Was sind die häufigsten, nicht-formalen Nachfragen?

Shownotes:

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Folge #140 – Akzeptanz von DiGA

2 Jahre nach unserem Cross-Over mit GMP (übrigens nochmal alles Gute zur 100. Folge 🙂 ) wird es mal wieder Zeit für ein Update zu den Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und deren Akzeptanz. Mit Magnus Schückes von Elona Health bespricht Bernhard, wo wir aktuell in Deutschland beim Thema DiGA stehen und warum bislang so wenig DiGA verordnet wurden. Dabei gibt auch nen kleinen Exkurs zum UTAUT-Modell, das wir in Folge 68 bereits besprochen haben. In der aktuellen Folge versuchen zu erörtern, wie die Akzeptanz erhöht werden kann und wie es (in Deutschland) mit DiGA weiter gehen kann.

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Folge #139 – Identität

Wer bist du? Und wenn nicht, wohin?… In dieser Folge wird es philosophisch. Es geht um Identität. Und da weder Schelling noch Spinoza oder Descartes für ein Interview zur Verfügung standen, mussten wir auf unser eigenes Wissen zurückgreifen. Und um nicht zu sehr im Trüben zu fischen, haben wir uns auf die digitale Identität fokussiert mit besonderer Berücksichtigung des Gesundheitswesens.

Bernhard und Renato unterhalten sich also darüber, warum es in einigen Fällen wichtig ist, seine Identität im eHealth-Bereich nachzuweisen und welche Möglichkeiten es gibt, dies zu tun. Da kommen eGK und HBA genauso zum Zuge wie eID und Hardware-Token. Und natürlich werden auch die Verfahren OAuth2 und OpenID Connect genannt und in groben Zügen beschrieben. Auch wenn wir natürlich nicht zu sehr in technische Details abtauchen können.

Am Ende gibt es mit dem Thema Self Sovereign Identity (SSI) noch einen kleinen Gruß aus der Krypto-Blockchain-Küche. Aber keine Angst: Es bleibt das einzige Hipster-Buzzword der heutigen Folge.

 

Für alle, die mehr wissen wollen, hier noch ein paar Shownotes:

OAuth: https://oauth.net/

OpenID Connect: https://openid.net/connect/

Ausweisapp: https://www.ausweisapp.bund.de/home/

CCC hackt Video Ident: https://www.ccc.de/de/updates/2022/chaos-computer-club-hackt-video-ident

RISE als Identity-Provider: https://www.gematik.de/newsroom/news-detail/pressemitteilung-e-rezept-rise-erhaelt-zuschlag-fuer-identity-provider

FIDO Alliance: https://fidoalliance.org/what-is-fido/

 

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Folge #138 – European Health Data Space (EHDS)

Seit Mai 2022 gibt es die Idee des “Europäischen Raums für Gesundheitsdaten” Nun haben Renato und Bernhard es von der ToDo-Liste befreit und sprechen in Folge 138 über die geplante Verordnung zum European Health Data Space (EHDS). Dabei geht es ausgehend von den Hintergründen, die zu der geplanten Verordnung geführt haben zu den Erwartungen, die damit verbunden sind. Anschließend geben wir unsere Bewertung zum EHDS ab und skizzieren grob, wie es nun im Europäischen Parlament und im Rat weitergeht. Viele weitere Informationen findet ihr in den Shownotes

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Folge #137 – EVB-IT Systemvertrag

In Folge 137 werden wir ausnahmsweise einmal juristisch und sprechen mit Dr. Jonas Asgodom von “Leinemann Partner Rechtsanwälte” über den EVB-IT Systemvertrag. Nicht nur aufgrund des KHZG sollten sowohl Mitarbeiter*innen von Krankenhäusern als auch von Softwareherstellern zumindest in Grundzügen die EVB-IT-Vertragsfamilie kennen. Insbesondere der EVB-IT Systemvertrag ist in der Krankenhaus-IT der defakto Standard, denn er liefert eine von den Dachorganisationen konsentierte Vertragsvorlage für Systeme. Unter Systemen ist hier nicht nur ein Stück Software (Werk) gemeint, sondern alles, was zum Betreiben eines Systems gehört, wie Analyse, Installation, Customizing, Schulung etc.
Dr. Asgodom ist Experte für Vergabrecht im Kontext Krankenhaus (von Medizintechnik bis zur Förderung/KHZG) und spricht mit Christian über die Vor- und Nachteile der Nutzung des EVB-IT Systemvertrags.

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