Kategorie: Podcast

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Folge #153 – Referentenentwürfe

Das Gesundheitsministerium hat die Referentenentwürfe zu den Gesetzten DigiG und GDNG schon seit ein paar Tagen veröffentlicht. Die Diskussion der Fachleute ist bereits im vollen Gange. Die eHealth-Gemeinde hat schon geschrieben, gezwitschert und gepodcastet zu dem Thema. Wir schließen uns dieser Debatte gerne an und diskutieren fleißig mit. Vorerst geben Renato und Bernhard aber vor allem einen Überblick darüber, was in den Referentenentwürfen genau drin steht. Sie erläutern, was uns zukünftig in den Bereichen Digitale Gesundheit und Gesundheitsdatennutzung blüht.

 

Referentenentwurf DigiG: https://www.ehealth-podcast.de/wp-content/uploads/2023/07/eHealth-Podcast-Folge-153.mp3

Referentenentwurf GDNG: https://www.kv-thueringen.de/fileadmin/media2/Kommunikation/kvticker/Anhaenge/KW_25_23/Referentenentwurf_GDNG.pdf

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Folge #152 – ELGA aus Österreich II

Teil 2 der “ELGA aus Österreich”-Reihe, diesmal ohne Wortspiele. Aber wieder mit Dr. Stefan Sabutsch und so schönen Sätzen wie:

Wir glauben es ist besser eine ELGA für die Primärnutzung zu haben als keine ELGA mit der man sekundär forschen kann.

Weitere Themen, die besprochen werden sind Datenschutz, Kommunikation, Usability und (nach viel Nachfragen und Bitten) Tipps für die deutsche Digitalisierung des Gesundheitswesen. Bei den Tipps ganz vorne dabei und wenig überraschend: Pragmatismus.

Link zur ersten ELGA-Folge

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Folge #151 – ELGA aus Österreich

Nein, das ist nicht die kleine Schwester von Anton aus Tirol, sondern die “elektronische Gesundheitsakte” in Österreich. Badumtsss..

So, nach diesem schlecht Witz zum Einstieg jetzt zu den Inhalten:
Christian spricht mit Dr. Stefan Sabutsch, seines Zeichens Geschäftsführer der ELGA GmbH, über die Historie der ELGA, die Technik (mit viel Akronymen und Buchstabensuppe, wie z.B. IHE xds, CDA, LOINC, SNOMED CT) und den Anwendungen (eMedikation,  eBefund, Impfpass). Den teuren und treuen Hörern sind alle diese Abkürzungen ein Begriff.

In einigen Bereichen gibt es große Parallelen, in anderen wiederum nicht. Generell kann man aber feststellen, dass Österreich hier ein gutes Stück weiter und auch pragmatischer ist als Deutschland.

Shownotes:

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Folge #150 – MIO42

MIOs (Abkürzung für: Medizinische Informationsobjekte) dienen dazu, medizinische Daten – etwa in einer elektronischen Patientenakte – standardisiert, also nach einem festgelegten Format, zu dokumentieren. Sie können als kleine digitale Informationsbausteine verstanden werden, die universell verwendbar und kombinierbar sind.

Das ist von der Webseite der KBV, die wiederum Träger der MIO42 ist. MIO42 definiert also, was in Zukunft z.B. in der elektronischen Patientenakte wie gespeichert wird. Sehr spannend und Grund für uns, mit Kerstin Bieler von MIO42 einmal darüber zu sprechen

  • Wer mio42 ist und was mio42 macht
  • Wie der Prozess zur Erstellung eines MIOs ist
  • Warum nicht alles so läuft, wie Außenstehende es erwarten würde
  • Woher die 42 im Namen kommt

Shownotes:

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Folge #149 – Krankenhaus-Systemlandschaft

Diese Folge ist eine tiefe Verbeugung vor der Leistung der Krankenhaus-IT. Geplant war die Folge von Christian und Renato als ein kurzer Überblick über die verschiedenen Systeme, die im Krankenhaus neben KIS, PDMS, RIS und PACS verwaltet werden müssen. Als wir dann aber feststellen mussten, WIE VIELE verschiedene (teilweise sehr komplexe) IT-Systeme in einem Krankenhaus existieren, ist uns selbst ein wenig die Kinnlade heruntergefallen. Und der Überblick, den wir in dieser Folge geben ist noch nicht mal ansatzweise vollständig. Natürlich kann man bei einer solchen Menge thematisch nicht allzu sehr in die Tiefe gehen. Aber zu vielen der Systeme gibt es bereits Podcast-Folgen, sodass man Details auch dort anhören kann. Am Ende sollte auf jeden Fall der Eindruck zurück bleiben: So eine Krankenhaus-Systemlandschaft ist ganz schön vielfältig und aufregend!

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Folge #148 – Medizininformatikinitiative (MII)

Die Medizininformatikinitiative (MII) gibt es in der ersten Förderphase schon seit 2018 und gerade ist die zweite Förderphase (Ausbau- und Erweiterungsphase) gestartet. Höchste Zeit, um auch bei uns im Podcast mal darüber zu sprechen. Weil es so viel zu besprechen gibt, sind dieses Mal gleich zwei Gäste dabei, die seit Beginn aktiv in die MII eingebunden sind: Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch und Prof. Dr. Thomas Ganslandt aus Erlangen.

In aller Kürze sprechen wir über Strukturen und Akteure, nennen die Konsortien und gehen vor allem auf die Aspekte der Förderphase 2023 (Use-Cases) ein, ehe wir einen Ausblick geben, wie es in den kommenden Jahren weiter geht.

Wer noch mehr über die MII wissen möchte, kann sich auf der DMEA in Halle 4.2 am Stand D-118 informieren.

Shownotes

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Folge #147 – Digitalgesetz und Gesundheitsdatennutzungsgesetz

Wenn das Bundesgesundheitsministerium seine Gesundheitsstrategie vorstellt und zwei wichtige Gesetze rund um das Thema eHealth ankündigt, dann müssen wir vom eHealth-Podcast natürlich auch unseren Senf dazu geben. Konkret geht es um das Digitalgesetz und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz. Gesundheitsminister Lauterbach hat beide Gesetze in einer Pressekonferenz vorgestellt. Und beide Gesetze bringen Neuerungen, auf die viele gewartet haben. Denn neben einer Opt-Out-Lösung für die elektronische Patientenakte, soll jetzt auch die gematik neu aufgestellt werden. Auch für die forschenden Institutionen und Firmen ist etwas in der Wundertüte.
Es kommt also neuer Schwung in das Digitalisierungs- und Telematik-Projekt. Renato und Christian stellen die einzelnen Punkte vor, geben einen Überblick über alles, was sich in Zukunft ändern soll und bewerten das Ganze natürlich auch.

Anmerkung: Ein netter und aufmerksamer Hörer hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass in ca. in Minute 21 der Begriff “Pseudonomisierung” falsch genutzt wurde. Gemeint war mit der missverständlichen Passage, dass durch die „Forschenden“ keine Rückschlüsse auf die Probanden/Menschen gezogen werden können. Diese Rückverfolgbarkeit wird/sollte bei dem neu zu gründenden Institut liegen, sodass die Daten natürlich pseudonomisiert sind, sich aber für die Forschenden „anonym darstellen“, ergo für diese nicht rückschließbar sind. Sollte dann eine etwaige Depseudonomisierung notwendig sein, würde das auch über dieses Institut laufen (z.B. wenn es ethisch nicht vertretbar wäre, die Probanden/Menschen bei neuen Erkenntnissen nicht auf etwas hinzuweisen, siehe damals Lipobay).

Shownotes:

 

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Folge #146 – Master Patient Index (MPI)

“Der Master Patient Index ist eine Softwarelösung zur Zusammenführung von Identitätsrepräsentationen” sagt unser heutiger Gast, Oliver Heinze, beim Blick auf das Thema MPI. Bei den zahlreichen Vernetzungs Projekten im Gesundheitswesen stellt sich immer wieder die Frage, wie Patient:innen eindeutig identifziert werden können. Das Thema Identität haben wir bereits in Folge #139 adressiert, nun widmen wir uns der Frage, wie Identitätsrepräsentationen zusammengeführt werden können.

Wir erläutern, was der MPI ist und gehen auf Chancen und Barrieren in der Umsetzung ein.  Gegen Ende wird es kurz etwas technischer, wenn der Zusammenhang zum IHE-PIX-Profil erläutert wird, ehe ein kurzer Ausblick gegeben wird (zu IHE XDS verweisen wir auf Folge #11).

Shownotes

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Folge #145 – Update zur Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur wird gerne die “Datenautobahn für Gesundheitsanwendungen” genannt und ist die Umgebung, in der Anwendungen wie TIM, KIM, ePA und weitere leben, die wir alle schon im Podcast besprochen haben.

Sowohl die TI als auch die auf ihr basierenden Anwendungen sind häufigen Änderungen unterworfen, seien es Terminverschiebungen durch Gesetze, funktionale Anforderungen oder einfach Anpassungen an den Stand der Technik. Bei der TI auf dem aktuellen Stand zu bleiben, ist gar nicht so einfach. Deswegen haben wir in dieser Folge jemand zur Hilfe geholt, der in jeglicher Hinsicht bestens informiert ist: Mark Langguth. Mit ihm bespricht Christian, warum sich wo welche Änderungen ergeben haben und warum manche Regelungen/Festlegungen so krude aussehen, wie sie sind.

Shownotes:

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Folge #144 – DEMIS

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Sind die Gesundheitsämter für das nächste Virus gerüstet? Dazu braucht es neben Personal und finanziellen Ressourcen vor allem Daten und Geschwindigkeit. Beides ist mit Papierakten und Fax-Geräten nicht wirklich zu erreichen. Hilfreich sind digitale Prozesse und gute Schnittstellen. Wie gut, dass mit dem Infektionsschutzgesetz die Anforderungen an den Infektionsschutz  und dessen Management modernisiert wurden. Daraus entstanden ist das Deutsche Elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS), das wir in diesem Podcast genauer unter die Lupe nehmen möchten. Neben den allgemeinen Eigenschaften und Anforderungen schauen wir dem System auch technisch etwas unter die Haube. Auf größerer Flughöhe haben wir das Thema auch schon mal in der Folge #113 mit Gästen besprochen. Nun gibt es ein kurzes viertelstündiges Update über den aktuellen Stand.

Hinweis / Erratum: Im Podcast hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Fälschlicherweise wurde behauptet, dass SORMAS fortgeführt wird. Da der Bund zum Ende des Jahres seine Finanzierung für das SORMAS-Projekt eingestellt hat, pflegt und kuratiert seit dem Jahreswechsel nun die gemeinnützige SORMAS-Foundation die Software. Inwieweit das Programm also weiterhin eingesetzt wird, bleibt abzuwarten. Vielen Dank an Torge Korff für den Hinweis. Sein Podcast zu dem Thema ist unten verlinkt. 

Links:

– Allgemeine gematik-Webseite über DEMIS: https://www.gematik.de/anwendungen/demis/
– Fachportal der gematik zu DEMIS: https://fachportal.gematik.de/informationen-fuer/gesundheitsaemter-labore#c3532
– Gesundheitsamt 2025: https://gesundheitsamt-2025.de/angebote/demis
– WIKI auf den RKI-Seiten zu DEMIS: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IfSG/DEMIS/DEMIS_node.html
– Fraunhofer-Projekt FOKUS: https://www.innovationszentrum-telehealth.de/go/telehealth_demis
– Infektionsschutzgesetz: https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl117s2615.pdf%27%5D__1672831862928

– Podcast “Keine Faxen” von Torge Korff zum Thema “Digitalisierung im öffentlichen Gesundheitswesen”: https://anchor.fm/keinefaxen/episodes/07—Zwischenruf-1-Tag-der-deutschen-Einheit-e1oa192

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Folge #143 – TIM, der TI-Messenger

So, neue Folge, diesmal der TI-Messenger. Eigentlich hatten wir gehofft, dass jetzt ChatGPT unsere Blogeinträge schreiben kann, aber die Ergebnisse klangen sprachlich alle super, inhaltlich war das aber eine Katastrophe.

Bernhard und Christian sprechen über TIM, den TI-Messenger:
– Was ist Matrix, also das zugrunde liegende Protokoll?
– Wie ist die Infrastruktur aufgebaut und wer kann alles mitmachen?
– Welche Anwendungsbeispiele gibt es?

Viele Grüße und entspannte Feiertage

Shownotes:

  • Gematik zum TIM: https://www.gematik.de/anwendungen/ti-messenger/
  • Mark Langguth auf Youtube zu TIM: https://www.youtube.com/watch?v=Me_9Yba6fwU
  • Matrix Protokoll: https://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_(Kommunikationsprotokoll)

 

PS: Das hier hat ChatGPT erzeugt:

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich über den TI-Messenger der gematik sprechen, eine Plattform für sicheren Datenaustausch im Gesundheitswesen. In unserer neuesten Folge des eHealth-Podcasts haben Bernhard und Christian das Thema ausführlich besprochen und erklärt, wie das Matrix-Protokoll, auf dem der TI-Messenger basiert, funktioniert.

Der TI-Messenger ist eine Anwendung, die auf dem sicheren Matrix-Protokoll basiert und von der gematik, dem Zentralinstitut für die Krankenkassen in Deutschland, entwickelt wurde. Mit dem TI-Messenger können sich Gesundheitsdienstleister und Krankenkassen sicher und verschlüsselt miteinander austauschen, wodurch die Übertragung sensibler Patientendaten gewährleistet wird.

Das Matrix-Protokoll, auf dem der TI-Messenger basiert, ist ein offenes Protokoll für dezentralen Austausch von Nachrichten und Daten. Durch die dezentralisierte Struktur bietet es eine hohe Sicherheit und Flexibilität, da kein zentraler Server angreifbar ist und Nutzer jederzeit von einem Server zum anderen wechseln können.

Der TI-Messenger kann von allen Akteuren im Gesundheitswesen genutzt werden, die an der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beteiligt sind, wie beispielsweise Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen. Mit dem TI-Messenger können diese Akteure sicher miteinander kommunizieren und Daten austauschen, wie beispielsweise Rezepte, Arztbriefe und Laborwerte.

Insgesamt bietet der TI-Messenger eine sichere und zuverlässige Plattform für den Austausch von sensiblen Gesundheitsdaten im Rahmen der elektronischen Gesundheitskarte und trägt so zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick in den TI-Messenger und das Matrix-Protokoll geben und wünsche Ihnen viel Spaß bei der Hörung unserer neuesten Podcast-Folge.

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Folge #142 – Das eRezept

Die erst zum 01,09. gestartete Roll-Out-Phase zum eRezept ist vorerst pausiert. Ein guter Zeitpunkt, um auf diese Testphase zurückzublicken und Prozesse sowie Einlösungswege in den Blick zu nehmen. Wie viele (Zahn-)arztpraxen sind bereits dabei? Wie viele eRezepte wurden eingelöst? Was sind die wesentlichen Vorteile für Ärztinnen und Ärzte? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert diesmal Sebastian Zilch, Unterabteilungsleiter für gematik, Telematikinfrastruktur und eHealth im BMG.

Im Gespräch mit Bernhard nennt Sebastian aktuelle Herausforderungen und versucht zu skizzieren, wie trotz Startschwierigkeiten aus dem eRezept eine Erfolgsgeschichte werden kann.

 

Shownotes

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